Aktiviere bitte JavaScript in Deinem Browser, um den vollen Funktionsumfang meiner Seite zu nutzen. Anleitung zum Aktivieren von JavaScript
Um mein Onlineangebot optimal zu gestalten, verwendet diese Webseite Cookies und bindet Facebook- und Youtube-Inhalte sowie Google-Maps ein. Detaillierte Informationen zur Nutzung von Cookies und externen Inhalten sowie der Möglichkeit diese einzuschränken, findest Du in meiner Datenschutzerklärung. Die Nutzung der erwähnten Inhalte erfordert Deine explizite Zustimmung auf freiwillger Basis, der Du jedoch nicht entsprechen musst.
Ja, ich stimme der Nutzung von Coockies und externen Inhalten für diese Sitzung zu!

Hauptmenü


Der Seelenkind-Blog

Ihr findet hier erweiterte Informationen zu meinen Angeboten und fachliche Ergänzungen.


Zurück

Sommerzeit ist Pitta-Zeit

Deine Wertung:
5.00 bei 4 Stimmen

Mit dem Sommer beginnt im Ayurveda die Pitta-Zeit: Eine Phase, in der Hitze, Licht und Aktivität zunehmen.

 

Pitta steht für das Element Feuer mit einem kleinen Anteil Wasser. Es ist verantwortlich für unsere Verdauung, unseren Stoffwechsel, geistige Klarheit sowie unsere Energie.

In Maßen ist Pitta belebend und kraftvoll. Doch bei hohen Außentemperaturen und einem sehr aktiven Alltag kann es schnell in´s Ungleichgewicht geraten. Viele Menschen spüren dies durch innere Unruhe, Gereiztheit, Hitzewallungen, Hautirritationen oder Schlafprobleme. Auch das Verdauungssystem kann empfindlicher reagieren, insbesondere bei schwerem oder stark gewürztem Essen.

Ayurvedisch betrachtet ist es in dieser Zeit besonders wichtig, das innere Feuer nicht noch zusätzlich anzufachen, sondern es gezielt zu kühlen. Dies bedeutet nicht, dass man in eine Art Energiesparmodus wechseln muss - vielmehr geht es darum, achtsam mit sich selbst umzugehen. Kühlende Lebensmittel, ein angepasster Tagesrhythmus und bewusste Pausen helfen dabei, in Balance zu bleiben.

Empfehlenswert sind jetzt leichte und saftige Speisen, frische Kräuter, Gurke, Zitrone, Melone, aber auch milde Getreide wie Dinkel oder Couscous. Die Geschmacksrichtungen bitter, süß und herb wirken pitta-ausgleichend. Scharfe Gewürze, Alkohol, Kaffee oder sehr salzige Speisen hingegen heizen weiter an.


Ein gutes Beispiel für ein typisches Pitta-Gericht ist Tabuleh: Ein Salat aus Kräutern, Zitronensaft, Gemüse und Couscous. Er ist leicht, erfrischend und gut bekömmlich. Die vielen frischen Zutaten stärken die Leber, die im Ayurveda dem Pitta-Dosha zugeordnet ist. Die kühlende Wirkung von Minze und Zitrone bringt innere Ruhe.

 

 Zutaten (für 2 Personen):

  • 100 g Bulgur oder Couscous (fein)
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Minze (oder ein paar Tropfen Lebensmittel-Pfefferminzöl)
  • 2 reife Tomaten
  • 1 kleine Salatgurke
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3 EL Olivenöl (kaltgepresst)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Zu erst Bulgur oder Couscous nach Packungsanleitung mit heißem Wasser quellen und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit Tomaten und Gurke fein würfeln.
Danach Petersilie und Minze sehr fein hacken.
Jetzt alles mit dem abgekühlten Bulgur vermengen.
Zum Schluss Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer hinzufügen und gut durchmischen.
Zuletzt noch kurz ziehen lassen - fertig!

 

Tipp:

Je besser die Qualität der Zutaten, desto intensiver und frischer schmeckt das Gericht. Ich kaufe alles frisch im Hofladen meines Vertrauens.

Wer es sich einfach machen möchte, kann anstelle von frischer Minze ein essbares Minzöl verwenden - dabei bitte unbedingt darauf achten, dass diese ausdrücklich für den Verzehr geeignet ist.